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- Kürbisbrot
Ich habe mich vor knapp einem Jahr dazu entschlossen meine Ernährung auf glutenfrei umzustellen. Nicht wegen dem Hype, oder weil irgend ein Promi vermeldet hat, dass es gerade "in" ist. Eigentlich wegen einer Aussage eines Arztes und Neurologen, der in seinem Buch behauptete, dass 9 von 10 seiner Patienten für chronische Kopfschmerzen eine Glutenunverträglichkeit haben. Und das diese chronischen Kopfschmerzen durch die Ernährungsumstellung eliminiert oder reduziert werden konnten. Ausprobieren kostet ja nix - ausser ein bisschen Recherche und Disziplin. Also hab ich umgestellt. Mein Umfeld hat dabei zum Glück gut mitgespielt und ich konnte die ersten vier Testmonate mit 2-3 Rückschlägen gut durchziehen. Resultat des Testes ist, dass ich tatsächlich weniger Kopfschmerzen habe. Sie sind nicht wie weggeblasen und ab und an wirft mich ein heftiger Wetterwechsel immer noch aus der Bahn (in den letzten 8 Monaten einmal), aber der "Dauerschmerz" hat sich locker auf die Hälfte minimiert. Und das ist es meines Erachtens für mich persönlich einfach wert. Hype hin oder her - Punkt. Heute habe ich uns ein leckeres Kürbiskernbrot mit Kürbisöl gebacken. Der Teig ist in der Form schon beim Aufgehen fast durch die Decke. Im Ofen hat er sich dann nochmals gestreckt. Und das Resultat ist lecker! Ich erwähnt das so explizit, weil Brotbacken mit glutenfreien Zutaten manchmal echt zum Spiessrutenlauf werden kann. Mein erster Versuch wurde ein schwerer, klumpiger Kampfziegel, dessen einzige Bestimmung der Wurf in die Tonne war. Mittlerweile habe ich bewährte Rezepte, welche ich nach Lust und Laune anpassen kann. Ab und an packt mich auch Abenteuerlust wieder und ich wage mich an ein neues Experiment. Mit der Chance 50:50 ;-) Das Brot auf dem Bild ist das abgewandelte Grundrezept mit "Weissmehl" von einem Hersteller für glutenfreie Produkte. Hinzu kamen Dattelsirup, Kürbiskerne und Kürbisöl. Ganz einfach und ohne Risiko - einziger WICHTIGER Hinweis beim Zubereiten von glutenfreiem Brotteig: Nehmt eine Küchenmaschine und lässt den Teig MINDESTENS 7 Minuten kneten - nur so binden sich die Zutaten optimal und es entsteht ein fluffig-luftiger Brotteig. Ebenfalls zu erwähnen wäre vielleicht, dass man dann nicht den gewohnten Brotteig erhält, den man mit den Händen in Form bringen kann, sondern eine zähe, klebrige Masse für die eingefettete Form. Ich hab häng euch unten ein kleiner Auszug in Bildern von Backexperimenten an. #backen #brot #glutenfrei
- Flagge zeigen;-)
Die Fähnchengirlande ist fertig und angebracht! Jetzt müssen nur noch alle Blumen richtig blühen und dann ist auf dem Balkon definitiv "Quitschbunt-Alarm". Aktuell öffnet gerade die eine pinke Strauchrose ihre Knospen, die Katzenminze blüht wie wahnsinnig und der Nelkenwurz hat leider schon ausgeblüht. Dafür spriesst das erste Essbare neben den Kräutern. Der Rückschnitt von der Kletterrose war vielleicht ein bisschen zu wild - aber mal schauen, ob sie sich erholt. Die Stachelbeere trägt superviele Beeren und ihr scheint es dieses Jahr deutlich besser zu gehen wie Letztes. Die Erdbeeren setzen auch bereits Früchte an und bei der Zucchinipflanze bildet sich bei der ersten Blüte unsere erste Grillzucchini! Heute haben wir noch Stangenbohnen angesät und die Mexikanische Gurke zeigt die ersten Blühten, während die Brombeere in der Ampel noch nicht so ganz weiss, was sie will. Die letzte Brombeere hat bei uns dermassen gewuchert, dass wir sie "auslagern" mussten. Diese hier ist scheinbar eine spezielle Züchtung - wir lassen uns überraschen. Jetzt müssen nur noch die Tomatensetzlinge wachsen. Noch sind sie viel zu klein zu zart für den Balkon. Die erste Fuhre Ansaat hat unseren Urlaub leider nicht überlebt. Daher sind wir jetzt ein bisschen später dran - dafür haben wir dann auch länger was davon ;-) #balkon #nähen #deko #patchwork #beeren #zucchini
- Kräuter-Planung
Kräuter - ich liebe sie einfach... zumindest jene, die ich kenne - das sind nicht wenige - aber aktuell fehlt mir leider etwas der Platz für eine ausgedehnte Kräuterspielwiese;-) ABER... während den Feiertagen hab ich ein unwiderstehliches Angebot gekriegt: Ich bekomme meinen Kräuterfleck im Garten von Onkel Karl! Respektive darf die Verantwortung für das Kräuterbeet im grossen tollen Garten von Monsieur übernehmen. Das ist suuuuupertoll!!!! Ich freue mich riesig und bin schon komplett hibbelig. Ich hatte bereits in meiner ersten eigenen Wohnung auf dem Balkon Kräuter - noch sehr bescheiden und zurückhaltend, weil der Balkon wirklich klein war. In Steffisburg dann gabs unter anderem eine Kräuter-Pyramide. ich habe mit Weiden einen Zaun gemacht, im Zentrum einen Kegel gebaut und dann die Pflanzen nach ihren Bedürfnissen eingepflanzt. Durch den Kegel entstanden Plätze mit Dauersonne bis Halbschatten, somit für jedes Kraut etwas. Etwas ums Eck habe ich noch eine Kräutertreppe eingerichtet und im Rosengarten durfte Lavendel dem Ganzen einen Rahmen geben. Melisse und Ringelblumen bekamen ihren eigenen Platz. Diese beiden Kandidaten waren für das Winterfutter für die Esel reserviert. Eigentlich gab es im ganzen Garten überall Kräuter. Frauenmantel war der Bodendecker im Beerenbeet und verdrängte das Unkraut zwischen Johnanniss-, Stachel- und Jostabeeren etc. Dill, Kapuzinerkresse und Petersilie landeten im Gemüsehochbeet und Zitronenverbene, Currykraut und andere Exoten standen im Regal auf der Terrasse. Aber wie das Leben so spielt - den Garten hab ich nicht mehr. Aber meine Liebe zu Kräutern ist ungebrochen. Daher auch meine Begeisterung. In den vergangenen Tagen habe ich einen Zettel vollgekritzelt mit Kräuternamen - ein ganzes A5-Blatt überquillt mit umgangssprachlichen, deutschen und lateinischen Pflanzennamen. Sprich das Brainstorming ist gemacht und zwecks fehlendem Platz auf dem Papier vorläufig abgeschlossen. Jetzt gehts daran alles Pflanzen zu sortieren. Vom Sonnenanbeter bis Schattenparkierer, von der Wasserratte bis zum Sandkastenliebhaber, mehr- oder einjährig, Wuchshöhe, Bodenansprüche bezüglich Säure, Düngerbedarf und -Art.... und wenn ich das habe .....welche vertragen sich und welche pflanzt man besser nicht nah zusammen...und und und.... es gibt viel zu tun!!! Im Beet gibt es bereits einen grossen Rosmarinstrauch, Lorbeer und Salbei, die bleiben wo sie sind - die trau ich mich nicht umzubetten. In den kommenden Monaten werde ich das Beet vermessen und mir einen Plan machen, wie ich die kleine Kräuterwelt aufbauen möchte. Ausserdem muss ich abklären, welche Steinarten rund um den Garten vorkommen, damit ich mit "heimischen" Steinen Strukturen und damit "Zonen" gestalten kann. Die Eisheiligen sollen sich sputen!!!! Ein kleiner Auszug? Ich habe dabei darauf geachtet, dass viele Kräuter direkt in der Küche verwendbar sind für leckere Salate und andere Gerichte. Aber wie gesagt - das ist ein kleiner Ausschnitt vom BRAINSTORMING - da ist noch nichts fix ;-) ...und ich kriege ja nicht den ganzen Garten - lacher - sondern ein Kräuterbeet... sprich ich werde noch gnadenlos streichen müssen... Bereits vorhanden: Lorbeer Rosmarin Salbei Standardformation: Liebstöckel Schnittknoblauch Bohnenkraut Thymian Majoran Oregano Estragon Dill Petersilie Im Topf: Basilikum Currykraut Zitronenverbene Colakraut Ein Teil vom Rest an Ideen: Bergkümmel wilder Fenkel Sauerampfer Kamille Mädesüss Hagenbutten Koriander Borretsch Bärlauch Malve Frauenmantel Johanniskraut Stiefmütterchen Melisse Indianernessel Berglauch Bärwurz Stiefmütterchen Kerbel Walderdbeere Ysop Jiaogulan Ringelblume Lavendel Pfefferminze Echinacea Nachtkerze Akelei Schwarzkümmel Tagetes Baldrian Wermut ... Voilà - das war mein kleiner Einblick auf meinen Schmierzettel von Kräuterideen... #pflanzen #garten #kräuter
- Stachenbeeren-Eis
Zutatenliste 250 Gramm Stachelbeeren 4 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft 400 Gramm gezuckerte Kondensmilch* 250 ml Vollrahm (normal oder laktosefrei) optional 1 Esslöffel Vanillextrakt Zubereitung Stachelbeeren waschen, rüsten (Stiele und "Fliegen" weg) und halbieren. In einer Schüssel mit dem Zitronensaft pürieren. Vanille-Extrakt und Kondensmilch unter die Masse rühren. Vollrahm steif schlagen und unter die Masse heben. Das Ganze in Form abfüllen und runterkühlen lassen oder in die Eismaschine geben. Tiefkühlen und dann geniessen! Tipp : wer es gerne etwas knackig mag, kann noch geröstete, gehakte Nüsse ganz zum Schluss zur Masse geben. Wer es süss und knackig mag nimmt gehakte gebrannte Nüsse ;-) * für laktosefreie Kondensmilch kocht ihr ca die doppelte Menge Milch mit ca. 1/3 Anteil Zucker (nomaler oder Zuckerersatz) ein. Zum Beispiel für dieses Rezept 800 Gramm laktosefreie Milch mit 130 Gramm Zucker unter ständigem Rühren aufkochen, danach Temperatur zurücknehmen und ca. 1,5 - 2 Stunden lang sanft köcheln lassen und immer mal wieder umrühren. Passt auf dass die HItze nicht zu hoch ist und die Milch anbrennt oder zu früh Farbe annimmt (kann passieren, aber solange es nicht angebrannt riecht ist alles gut;-) Masse vor der Verarbeitung gut abkühlen lassen und dann im Kühlschrank aufbewahren. Weitere Rezepte und Videos für laktosefreie Kondensmilch findet ihr im Netz problemlos. Einfach nach "laktosefreie Kondensmilch selbermachen" suchen.
- STEMPEL SCHNITZEN - alles andere wie abgestempelt ;-)
Vor laaaaanger langer Zeit haben wir in der Schule - ich war im zarten Alter von 10 Jahren - Linolschnitte gemacht. Als bekennende Pferdenärrin habe ich "selbstvertürlich" ein Pferd gemacht. Und irgendwann in dem Lehrgang zu Mode & Design, habe ich in meiner persönlichen Vorbereitung auf die anstehende Diplomarbeit erneut zum Messer gegriffen. Dann war lange Ruhe und Werkzeug wie Platten und Messer lagen in einer Holztruhe im Dornröschenschlaft. Bis Patrizia mit ihren Linolwerken die Lust darauf wieder angekurbelt hat. Die regelmässigen Bilder ihrer Linolwerke im Instagram haben mich immer wieder an meine kleine Holzkiste erinnert. Und nach ein paar Wochen ging ich auf die Suche nach dem Teil ;-) Im Anschluss habe ich festgestellt, dass ich 1. eine Lesebrille für die Nähe brauche - jetzt hats auch mich definitiv erwischt - und dass die Linolplatte härter zum Schnitzen ist, wie ich das in Erinnerung hatte. Also hab ich diese komischen Gummiplatten versucht ;-) Ich bin vom Material nicht sehr angetan - aber es lässt sich gut verarbeiten. Und irgendwann hab ich vielleicht die Technik raus, dass auch eine harte Linolplatte meine Vorhaben nicht ausbremsen kann.
- Tinyhouse Wishlist
Ich brauche bei dem Gedankenexperiment keine Pro- und Kontraliste. Für mich zählt nur machbar oder nicht. Wenn nicht machbar, dann hat es sich erledigt. ABER natürlich ist mein helvetischer Dickschädel darauf getrimmt, Dinge machbar zu denken. Hirnzellenakrobatik ahoi! Wo ein Wille...bla bla bla ;-) Aber was will ich denn nun genau? Zuhause ist wo ...ich mich wiederfinde. Kreativ tätig sein kann, mich geborgen fühle und es ruhig ist. Mein Tinnitus und ich mögen keinen Dauerlärm. Ich möchte auf jeden Fall: Hell und viel Luft und Licht, wo "gearbeitet" wird Eine Ecke, wo ich nähen, zeichnen und basteln kann, ohne jedes Mal alles Wegräumen zu müssen Eine Ecke, wo ich all mein Kreativmaterial lagern kann – das nimmt mehr Platz wie meine Kleider Eine Ecke als Arbeitsplatz mit Laptop, Bildschirm & Drucker, Scanner Eine kuschelige Leseecke und Platz für meine Lieblingsbücher Eine Küche mit Platz für den Vorrat (Einmachgläser), meine Lieblingsgeräte (Slowcooker, Küchenmaschine, Waffeleisen, Mixer) und einer grossen Keramik-Spühle, Gewürzregal für meine Sammlung, .... Einen Backofen, mindestens 2 Herdplatten, Kühlschrank ohne TK-Fach Ein Platz für Küchenkräuter / Tinygarden ;-) Einen "Bunkerraum" für Material, das nicht oft benötigt wird, aber nötig ist (Racletteofen, Einkochtopf, Destille) Ein Badezimmer MIT Badewanne und MIT Türe Eine Waschmaschine mit Tumblerfunktion Ein Schlafzimmer, dass ich ohne Kletterkunststücke erreiche (Frau wird nicht jünger) und in die Sterne gucken kann (Dachfenster) Eine Ecke, wo sich auch der Hund wohlfühlt und seine "Inventar" gelagert werden kann Ein Kaminofen für heimelige Wärme sorgt Unabhängigkeit ...ich möchte das Tinyhouse – wenn mobil – ohne grossen administrativen und organisatorischen Aufwand von A nach B fahren (lassen) können. Je selbständiger desto besser. Das Haus soll auch ohne Wasser- und Stromanschluss brauchbar sein. Sprich Frisch- und Grauwassertanks müssen verbaut sein. Wie das dann mit dem Pumpen funktioniert, weiss ich noch nicht ;-) Heizen und kochen mit Holz und/oder Gas muss möglich sein. Aktuell würde ich wohl eher keine Solarzellen montieren – ich weiss einfach noch zu wenig darüber, ob es sich auf der kleinen Dachfläche überhaut lohnen würde vs. Kosten und Gewicht. Hätte ich einen langfristigen Stellplatz, wo ich immer wieder zurückkehre, würde ich eine Solaranlage lokal aufbauen, den ich "anzapfen" kann, wenn ich nicht gerade unterwegs bin. Unverzichtbar Ich weiss nicht, ob ihr das kennt. Es gibt so gewisse Dinge, die man unter praktisch keinen Umständen weggeben möchte. Bei mir gibt es die. Wie der alte Schrank der Urgrosseltern, das Kistenbett dazu und der schöne grosse Eichentisch (es lebe die Gewichtsgrenze!). Ausserdem liebe ich meinen alten Ohrensessel mit Fussbänklein, wo ich Stunden mit Handarbeiten, Lesen und Zeichnen verbringe.... Alle die Dinge sind nicht wirklich wertvoll – aber für mich eben doch. Daher werde ich versuchen, alles, was ich wirklich liebe in das Tinyhouse sinnvoll zu integrieren. Vielleicht klappt es ja. Zumindest bietet der alte "Dädi-Schrank" Stauraum. Der Eichentisch könnte die Kreativecke und Essplatz sein – mit einer Truhenbank, die man darunter stellen kann. Mehrfachnutzen Ich muss auf jeden Fall dafür sorgen, dass viele Dinge nicht nur den ursprünglichen Nutzen decken, sondern auch Stauraum oder eine zusätzliche Anforderung erfüllen. Sprich die Badezimmertüre zb. eine Schiebetüre ist, die gleichzeitig ein Regal für Hundespielzeug, Leinen etc. beherbergt, die Treppen ins Schlafloft Schubladen, sprich Stauraum bietet und vieles irgendwie "klappbar" oder im "Schublademodus" untergebracht ist. Summa summarum Das "übermütige" Wunschkonzert könnte einen derben Dämpfer einfahren, wenn es an das "Puppenhaus" geht. Ein Notizbuch mit den Massen meiner Möbel-Lieblinge ist eröffnet. In InDesign habe ich mir Aufbauplatten/Grundrisse (Vogelperspektive) gezeichnet. Einmal mit 3 Meter Breite (benötigt Sondergenehmigung) und einmal mit 2,55 Meter Breite (ohne Sondergenehmigung). Rund um um den Grundriss habe ich Wände von 15 cm Tiefe eingezeichnet. Das sollte (hoffe ich) für Leitungen, Isolation, Fenstermontage und Aussenverkleidung reichen. Die Länge habe ich mit Technik-Erkerschrank (Wasserfilter, Durchlauferhitzer, Gasflaschen etc.) draussen auf maximal 10 Meter ausgelegt. Aber nach Möglichkeit wäre mit kürzer lieber. Über 10 Meter wird etwas "tricky" denke ich. Die maximal zugelassene Tinyhouse-Höhe beträgt 4 Meter. Inklusive Anhänger – also von der Strasse bis zur Dachspitze. Die Zuglänge von Tinyhouse inklusive Zugfahrzeug darf in der Schweiz die 18,75 m nicht überschreiten. Ausserdem renne ich dann in das berüchtigte "Gewichtproblem". Ich darf zwar mit meinem Führerschein ein Zug-Gesamtgewicht (inkl. Zugfahrzeug) von 14 Tonnen bewegen – vorausgesetzt der Anhänger hat eine Druckluftbremse, angepasste Kupplung und 25 % der Anhängerlast liegt auf der Antriebsachse von einem Fahrzeug, das dieses Gewicht auch problemlos bewältigen kann.... wie war das mit Benziner- und Dieselfahrzeugen? Der nette Herr vom Strassenverkehrsamt hat mir einen Dodge RAM empfohlen.... ich hoffe dass in meinem gesetzten Zeitrahmen noch Alternative auftauchen. Denn ich glaube nicht, dass ich die 3,5 Tonnen-Grenzen wirklich einhalten kann. Maximal im Leergewicht - aber wer will schon alle 2 Jahre das ganze Tinyhouse räumen, wenn man zum Vorführen gehen muss?
- Glutenfreier Gugelhupf - Basisrezept
Zutatenliste Glutenfreier Gugelhupf, Variante "Golden Milk" 250 Gramm Butter 200 Gramm Rohrzucker 1 Prise Salz 1 TL geriebene Orangenschale 4 Eier Birnel (ca. 2-3 Esslöffel) 250 Gramm glutenfreies Mehl 50 Gramm Maismehl 2 Teelöffel Backpulver 1 Messerspitze Backnatron 3 - 4 Esslöffel Panna Cotta Pulver 1 gestr. Esslöffel "Golden Milk" Gewürz ca. 6 ganze getrocknete Aprikosen in kleine Würfel geschnitten 250 Gramm Magerquark, laktosefrei 100 Milliliter Milch, laktosefrei Hinweis: Das Rezept ist perfekt für diverse Experimente mit Variationen Zubereitung Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Butter in einer Pfanne schmelzen und beiseite stellen. Gugelhupfform mit Butter oder Kokosöl fetten, mit ca. 1-2 Esslöffel Maismehl ausstäuben und die Form in den Kühlschrank stellen. In einer Rührschüssel Butter, Zucker und Salz gut verrühren (Schwingbesen). Geriebene Orangenschale und Birnel dazugeben. Wenn alles gut vermengt ist, Eier einzeln dazu geben. Hier lohnt es sich Zeit zu lassen. In einer Schüssel sämtliche trockenen Zutaten zusammen vermischen. Aprikosen würfeln und mit 2-3 Esslöffel der Mehlmischung zusammen in einem separaten Schälchen mischen, damit die Stückchen nicht zusammen kleben. Vom Schwingbesen auf Rührhaken wechseln. Danach die trockenen Zutaten inklusive getrocknete Aprikosen löffelweise zur Butter-Eimasse geben. Zum Schluss Quark und Milch abwechslungsweise dazu geben. Gugelhupfform aus dem Kühlschrank nehmen und regelmässig mit dem Teig befüllen (Form beim Füllen drehen). Die gefüllte Form zum Schluss auf ein Holzbrett klopfen, um allfällige Luftblasen raus zu klopfen. Danach auf der untersten Rille für 45 - 55 Minuten in den Backofen schieben. Nach 45 Minuten Stäbchentest machen und ggf. Backzeit verlängern bis ca. 55 Minuten. Wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben bleibt, rausnehmen und ca. 15 - 20 Minuten abkühlen lassen. Kuchen danach aus der Form stürzen und fertig auskühlen lassen. Bon App! Der Kuchen hält sehr gut 2-3 Tage und trocknet nicht schnell aus. Man kann zum Schluss auch noch einen Schokoladeguss darüber ziehen - aber ich mag den "Golden Milk"-Gugelhupf am liebsten ohne weiteren "Tand" - aber das ist Geschmacksache ;-) Statt getrockneten Aprikosen, eigenen sich auch Datteln sehr gut.
- Tinyhouse - mini but mighty?
Nein, ich habe kein Tinyhouse – noch nicht. Aber ich spiele seit Jahren mit dem Gedanken. Nicht weil ich auf einmal auf Minimalismus machen möchte. Das nimmt mir eh niemand ab ;-) Als bekennende Basteltante mit Gartenfieber und Hang zu kulinarischen Experimenten habe ich so meine Ansprüche. Trotzdem glaube ich, dass man diesen Ansprüchen auch auf kleinem Raum gerecht werden könnte. Ich werde mich in nächster Zeit mit dem Thema beschäftigen und mir einen Zeithorizont von 5 - 7 Jahren geben. Warum ein Tinyhouse? Seit Jahrzehnten habe ich die Idee von einem kleinen, feinen Häuschen auf dem Lande mit einem schönen Umschwung für Gartenexperimente, Hühner und kreative Projekte. Meine Immobiliensuchaufträge laufen seit Jahren. Leider war noch nie was darunter, was mich wirklich begeistert hat. Grosse Häuser, welche die eigentlich passablen Grundstückgrössen ausfüllen und das Land praktisch "schlucken". Zahlbahre Grundstücke mit guter Grösse, angrenzend an Bahnlinien oder Industriezonen, wo der Grund des Preises schnell erklärt ist. Dazu gesellte sich irgendwann der Gedanke, dass dieses kleine, feine Häuschen vielleicht auch nicht in der Schweiz stehen wird. Vielleicht "verirre" ich mich auf einem nach Nordfrankreich, Dänemark, Schweden, Schottland oder Irland? Doch wie finde ich heraus, ob mir die Länder wirklich auch ausserhalb von touristischen Aktivitäten gefallen und ich mich wohl fühlen könnte? Und wo wohnt man, wenn man da ein Stück Land kaufen könnte und noch nichts Bewohnbares drauf steht? À propos "touristisch" - wir haben einen Hund. Da ist die Variante "Camping-Urlaub" oder Ferienhäuschen das Beste. Warum das Ganze nicht kombinieren und mit dem eigenen Häuschen "campieren? Wieso Couchsurfen, Gäste- oder Hotelzimmer, wenn man Freunde, die weiter weg wohnen besuchen geht? Und wenn Homeoffice so gut möglich ist - warum dann immer vom gleichen Ort aus? Dann werfe ich einen Blick auf unsere Miete, die aktuellen "Mehrkosten" wegen den steigenden Energiepreisen und frage mich: gehts nicht auch eine Hausnummer kleiner? Machbar? Mal abgesehen davon, dass auch ein Tinyhouse nicht gratis ist, einen Stellplatz benötigt und die räumliche "Weitläufigkeit" sich in "Übersichtlichkeit" ändert, beschäftige ich mich gerade mit der Basis. Was sind die Dimensionen eines solchen Häuschens? Wie sehen die gesetzlichen Bestimmungen aus? Darf ich mit so einem Teil überhaupt jederzeit auf die Strasse und unter welchen Voraussetzungen an Mensch, Haus und Maschine (Anhängertechnik / Zugfahrzeug)? Das mit dem Zugfahrzeug wird wohl ein spannender Punkt, jetzt wo Diesel und Benziner von den Strassen verschwinden sollen und stattdessen vermeintlich umweltschonendere E-Fahrzeuge mit Spontanentzündungen die Strassen erobern. Nur um das klar zu stellen - ich bin sehr dafür, dass die menschliche Infrastruktur mit allem was dazu gehört umweltfreundlicher wird. Ich stelle nur die tatsächliche Umweltfreundlichkeit von E-Autos in Frage. Aber das ist eine andere Diskussion zu Rohstoffgewinnung / Raubbau / Umweltschutz, Arbeitsbedingungen und Recycling etc - endlos ;-) Umweltfreundlich und möglichst autark? Was heisst das aktuell - wie könnten die Möglichkeiten in 5 - 7 Jahren ausschauen? Wo geschieht Einiges und könnte adaptierbar sein ins Mini-Format? Ab wieviel m2 könnte sich eine Solaranlage für ein mobiles Tinyhouse wirklich lohnen? Wie sieht es mit der Entwicklung von Haushaltsgeräten bezüglich Strom- und Wasserverbrauch aus? Und zum Stellplatz doch noch ein paar Punkte. Wie gut findet man einen möglichen und auch guten Stellplatz? Was darf man da (Stichwort Holzheizung mit Kaminofen)? Was sind die Anforderungen an einen kurzfristigen Stellplatz? Was muss man erfüllen, wenn man ein Grundstück kauft und da das Tinyhouse für länger hinstellen möchte (Gemeinde, Kanton, Land von wegen Anschlüsse oder eben auch nicht). Dann kommt des "Pudels Kern" - was sind die Anforderungen an das Tinyhouse. Ist es überhaupt realistisch mit dem möglichen vorhandenen Platz eine kreative Wohlfühlzone zu schaffen? Mein Partner findet die Idee eines Tinyhouses aktuell nicht wirklich spannend. Im Gegenteil. Er sieht im Moment zu Neudeutsch nur "Pains" und keine "Gains". Aber vielleicht kommt der Sache der grosszügige Zeitplan ja zugute und der Funke springt doch noch über ;-) "on verra" Wirklich lustig sind die Reaktionen aus dem Umfeld. Von "Muahahaha - ernsthaft?" bis "Wenn nicht ihr, wer dann?" zu "voll cool!" bis "...das überlege ich mir auch schon lange". Jetzt weiss ich zumindest, was ich mache, wenn draussen kein Gartenwetter herrscht und die kreative Laune gerade nicht nach Nadel, Faden oder Pinsel schreit ;-) Recherche und Prototyping! ....und.... aussortieren – das schadet eh nicht :D
- Verführerische Apfelquarkballen
Zutatenliste 200 g Magerquark - laktosefrei 100 ml Rapsöl Mark einer Vanilleschote 110 g Zucker, Zuckerersatz oder je nach Süsse der Äpfel ganz weglassen 200 g glutenfreies "Weissmehl" 100 g Mais- oder Amarantmehl 10 g Backpulver 1 Prise Salz 3 mittelgrosse Äpfel (säuerlich/süss) - ich hab Boskop genommen (optional) 1 Hand voll geröstete grob gehakte Cashewnüsse für den "Biss" Zubereitung Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Grosse Schüssel nehmen und Quark, Rapsöl, Vanilleschotenmark, Zucker(-ersatz) in die Schüssel geben und gut verrühren. Danach die Mehle und das Backpulver reingeben. Zum Schluss die grobgeschnittenen Äpfelstückchen und die gerösteten Cashews dazugeben und alles nochmals gut vermischen. Mit zwei Esslöffeln die Ballen auf dem Blech - mit Backpapier - anrichten und ca. 25 Minuten backen. Tipp: Die ganz Süssen unter euch können zum Schluss Puderzucker oder ein Zucker/Zimtgemisch über die Ballen streuen. Das Orginalrezept habe ich beim Kochmädchen entdeckt ( www.kochmaedchen.de ) und habe es auf meine Bedürfnisse abgewandelt. Es lässt sich auch problemlos die doppelte Menge machen - das vorliegende Rezept gibt ca. 8 Ballen - und beim zweiten Blech nimmt man die Ballen etwas früher raus, lässt sie abkühlen und friert sie ein. Bei Bedarf auftauen und kurz aufbacken - funktioniert prächtig. Das vorliegende Rezept ist ein super Basisrezept, welches man nach Belieben und Frucht/Gemüsesaison anpassen kann. Von der süssen bis salzigen Variante.
- Rhabarber-Sirup
Zutatenliste Rhabarberschalen (ca. ein Krautsieb voll) Abrieb 1 Bio-Zitrone 500 Gramm Zucker 1 Liter Wasser Wer mag kann noch eine halbe, aufgeschnittene Vanillestange oder eine Zimtstange dazugeben Zubereitung Schalen von dem Rhabarber und der Zitrone in einen feuerfesten und verschliessbaren Topf geben. In einem seperaten Topf Wasser mit Zucker aufkochen lassen bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Die Schalen mit dem kochenden Wasser übergiessen, Deckel schliessen und abkühlen lassen. Sobald alles ausgekühlt ist, den Topf in den Kühlschrank stellen und ein paar Tage ziehen lassen (ca. 5 Tage). Nach der Ruhezeit saubere und gut verschliessbare Flaschen vorbereiten. Die Flaschen und Deckel sollten gut heiss ausgespühlt worden sein und ggf. sogar im Backofen noch kurz "sterilisiert" werden. Danach die Schalen mit einem Sieb von der Flüssigkeit trennen. Flüssigkeit in einem Topf aufkochen und unter ständigem Rühren etwas reduzieren lassen. Heiss in die vorbereiteten Glasflaschen abfüllen und diese rasch schliessen. Der Sirup ist richtig gelagert (kühl & dunkel) gut 8 - 12 Monate haltbar - einmal geöffnet, sollte er im Kühlschrank aufbewahrt werden. Notiz : Natürlich lässt sich auch mit ganzen Rhabarberstangen lecker Sirup machen und den muss man dann auch keine 5 Tage lang ziehen lassen, sondern kann ihn ganz normal kochen. Rezepte dazu gibt es genug online. Mir ging es jedoch darum, die Schalen weiter zu verwerten, bevor sie auf dem Kompost oder in der Grünabfuhr landen. Ich liebe Rhabarberwähe - und dabei bleiben die Schalen immer über... war ja schade, wenn man mit diesen nicht auch noch was anstellt.
- Datteln in rund - Rezept Energybites
Zutatenliste 12 Datteln * 1 Esslöffel Honig und/oder Kokosöl 3 Esslöffel Kokosflocken 2 Esslöffel Kerne & Samen(davon maximal 2 Esslöffel Chiasamen) 2 Esslöffel Nussbutter ** 3 Esslöffel Amarant gepoppt "Panadematerial" wie Kokosraspel oder gemahlene Nüsse Zubereitung Datteln entkernen, grob schneiden und ab in die Küchenmaschine (Cutter). Kokosöl und die Nussbutter dazugeben. Warten bis eine halbwegs feine Masse entstanden ist. Die Datteln bilden quasi mit dem Honig und dem Nussbutter den "Kleber und die Formmasse". Die entstandene Masse eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten dazugeben und mit einem Holzlöffel oder dem Knethaken mit der Masse vermischen. Aus der Masse Kugeln formen. Ich "paniere" die Kugeln zum Schluss jeweils entweder mit gemahlenen Nüssen oder Kokosnussflocken. Die Kugeln kühl stellen. Im Tupper und im Kühlschrank halten die Kugeln ca. 2 Wochen - im Prinzip... meine sind meist vorher weggefuttert, da meine "Suchtkugeln" bereits einige Abnehmer haben;-) Tipp: Wenn die Datteln etwas trocken sind, diese in eine Schüssel legen und mit kochendem Wasser übergiessen. 30 Minuten "ziehen" lassen. Das Wasser danach abschütten und die Datteln normal verarbeiten. * sollten die Datteln bereits etwas trocken sein, dann legt diese VOR dem Entkernen in eine Schüssel, giesst kochendes Wasser darüber und lässt sie für ca. eine halbe Stunde lang einweichen. Danach giesst ihr das Wasser ab und könnt mit dem "Rüsten" beginnen. ** Nussbutter kann man mit verschiedenen Nüssen machen. Einfach Nüsse in die Küchenmaschine (Messer) bis sie fein sind - dann je nach Menge 1-2 Esslöffel Kokosöl darunter und weiter "cuttern" bis eine sämige Masse entsteht (das kann ein paar Minuten dauern). In ein Schraubglas abfüllen. Ich mache immer etwas auf Vorrat - ich verwende die Butter auch fürs Backen von Cookies. Weitere Rezepte und Videos für die Energie-Kugeln findet ihr einfach im Internet. Einfach nach "energybites" suchen. Für weitere Nussbutter-Rezeptideen einfach nach "diy nut butter" suchen und herausfinden, welche man am liebsten mag;-) Für die Energybites gibt es 1000 + 1 Variante ;-) Einfach ausprobieren. Ich habe auch schon gute Erfahrungen gemacht indem ich ein Teil der Datteln mit Cranberries oder Aprikosen ersetzt habe. Mit den Sämereien und Nüssen hat man auch viele Varianten offen, wobei ich von zuviel verschiedenen Zutaten in einer Kugel abrate, weil dann nicht mehr alle Aromen auszumachen sind. Man kann auch noch Gewürze reinmachen wie Zimt, Anis, Kreuzkümmel oder für die Süssen unter uns Kakao, Schokolade.... und für die wirklich mega-süssen wären Marshmallows auch eine Variante - wobei man dann nicht mehr wirklich von "gesund" reden kann. Ich mische eigentlich einfach das zusammen, was ich gerade in meinen Schränken habe. Wenn ich viel Zeit über habe röste ich die Nüsse und kerne je nachdem noch vor der Verarbeitung. Viel Spass beim Ausprobieren!
- Rezept Nidelwähe
Zutatenliste 1 Pack glutenfreier Blätter- oder Kuchenteig rund 4 Deziliter laktosefreier Rahm / Sahne 3 mittelgrosse Eier 2 Esslöffel glutenfreies Mehl 3 gehäufte Esslöffel Zucker 1 Esslöffel aromatisierter Zucker (Vanille-, Löwenzahn-, Veilchen-, Zitronen- oder Lavendelzucker) 1 Prise Salz Hinweis: Vanillesüchtige können auch noch einen Teelöffel Vanille-Essenz dazu geben ;-) Zubereitung Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen mit Rost in der unteren Mitte. Rundes Wähenblech einfetten und Teig reinlegen - mit Gabel den Boden gut perforieren. Restliche Zutaten in einer Schüssel zusammen vermengen und in das vorbereitete Wähenblech auf den Teig giessen. Sofort in den Ofen und ca. 30 Minuten backen. Rausnehmen, abkühlen lassen und geniessen!!! Die Fertig-Teig-Variante ist die Express-Variante. Natürlich kann man auch selber einen entsprechenden Teig machen. Für mich ist die Nidelwähe ein "Express-Kuchen" und daher mache ich den Teig nicht selber. Wer übrigens Beeren aus dem Garten hat, kann gut eine Handvoll der bereits vermengten Masse dazu geben, bevor sie auf den Kuchenteig gegossen wird. Johannis- und Heidelbeeren machen sich wirklich gut und verleihen dem Kuchen eine fruchtige Note. Was den Teig betrifft passt mir persönlich bei diesem Rezept der Blätterteig besser - aber das ist Geschmacksache. Für die ganz süssen Dekoqueens unter euch: aus Küchenkrepp einen runden Scherenschnitt gestalten, auf den Kuchen legen und mit Puderzucker "beschneien" - Papier entfernen und fertig ist die passende rustikale Express-Deko ;-)











