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Gartenplanung für den Naschgarten

Zum Gärtnern gehört Ausdauer, Beharrlichkeit und Experimentierfreude. Zufrieden naschend kannst du deine Erfolge feiern und bei den Misserfolgen lernt man dazu. Wichtig ist, dass du nicht vor lauter Frühlingsgefühlen und kribbeln in den Fingerspitzen den Überblick verlierst. Ich versuche mir das jedes Jahr aufs Neue beizubringen ;-)


Im Garten gibt es viele Faktoren, die bei Erfolg und Misserfolg mitspielen. Daher schadet ein bisschen Planung und Vorbereitung nicht, um eine tolle Naschgartensaison zu haben. Am besten bevor du mit glänzenden Augen und abenteuerlichen Ideen durch Gärtnereien wandelst oder Online-Shops zum Rauchen bringst.


Bei Planung spreche ich nicht nur von einer Agenda bezüglich den anfallenden Arbeiten durchs Gartenjahr. Egal ob im Topf, Hochbeet oder Boden - die Beetplanung, welche Kulturen wohin kommen und mit wem, kann ebenfalls über Sieg und Niederlage entscheiden. Stichwort Fruchtfolgen, Mischkulturen und Biodiversität. Je kleiner der Garten, desto grösser die Herausforderung. Das finde ich zumindest.

Worin kultiviere ich meinen Naschgarten, mit was pflanze und pflege ich die Pflanzen. Ziehe ich Pflanzen selber vor oder kaufe ich mir (auch) Setzlinge. Mit was stelle ich die Pflanzengesundheit sicher, sorge für genug Nährstoffe und bewässere den Ansprüchen entsprechend? Welchen Pflanzenansprüchen kann ich überhaupt gerecht werden? Mit welchem Werkzeug lässt sich die Gartenarbeit angenehm verrichten und was benötige ich an Zubehör?

Für welche Pflanzen benötige ich ein Winterlager und zu welchen Bedingungen, bei welchen reicht ein einfacher Winterschutz und welche werden die kalte Jahreszeit nicht überstehen? Und wer schaut zum Garten, wenn ich mal in Urlaub fahre oder ein Wochenende weg bin?

Welche Möglichkeiten habe ich für die Lagerhaltung und Konservierung der Ernte? .... es gibt bestimmt noch viele Fragen mehr, die man sich stellen kann. Aber die darfst Du selber entdecken. Die Inhalte der Gartenplanungsseiten - also die Unterkapitel gehen auf einzelne Punkte ein. Die sind weder abschliessend noch vollständig, sondern basieren auf persönlichen Erfahrungen. Da ist nichts in Stein gemeisselt, sondern kann als Inspiration, Gedankenstütze oder Spickzettel dienen - nicht mehr und nicht weniger. ​


Ein Gartenjournal kann Gold wert sein. Vor allem, wenn man es über mehrere Jahre hinweg führt und so wertvolle Vergleiche machen kann - oder Dinge wieder entdeckt. Zusätzlich helfen neben den Notizen und Zeichnungen auch Fotos. Ich mache so viele Bilder durchs Jahr von neuen Pflanzen im Garten, von Krankheiten, Schädlinge oder Schadbilder, Gartenstimmungen, Pflanzenordnungen, Basteleien etc. So habe ich neben dem analogen Journal meine digitale Gartenbilderwelt, wo ich jederzeit nachschauen kann. Wenn ich zum Beispiel im Frühling darauf warte, ob die im Vorjahr gepflanzten Stauden wieder spriessen....

Als Journal geht ein Heft, Notizbuch, Ordner oder eine ausgediente Agenda. Ich bevorzuge was mit einem Ringsystem - so kann ich Seiten austauschen und ergänzen. Bei Folgejahren kann ich zum Beispiel die selben Monate von mehreren Jahren aneinander reihen oder die Mischkulturen-Planungen vergleichen (von wegen Fruchtfolge). Natürlich geht das Ganze auch digital - aber ich persönliche geniesse die Möglichkeit auch mal wieder einen Stift zu halten, statt auf einer Tastatur zu hämmern, in Papier zu blättern statt swipen und gedankenverloren vor mich hin zu kritzeln.

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